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Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung

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Aktuelles aus Wissenschaft und Forschung

In dieser Rubrik finden Sie die spannensten Neuigkeiten aus Wissenschaft und Forschung, alphabetisch sortiert.

D-A-CH-Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr

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Die Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr werden von den Gesellschaften für Ernährung in Deutschland (DGE), Österreich (ÖGE) und der Schweiz (SGE) gemeinsam herausgegeben. Mit der 2. Auflage 2015 liegen die Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr als Loseblattsammlung in Form eines Ringordners vor. So können einzelne Kapitel ausgetauscht werden, bei denen sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse Änderungen ergeben.

Die 2. Auflage, 4. aktualisierte Ausgabe 2018 enthält bereits die 1., 2., und 3. Ergänzungslieferung. Außerdem wird die 4. Ergänzungslieferung (2. Auflage, 5. aktualisierte Ausgabe, 2019) kostenfrei beigelegt.

Seit 2015 wurden die Referenzwerte für Natrium, Kalium und Chlorid, Protein und unentbehrliche Aminosäuren sowie Vitamin B12, Folat, Vitamin B6 und Zink überarbeitet und aktualisiert. Weitere aktualisierte Kapitel werden als kostenpflichtige Ergänzungslieferungen angeboten.

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DGE-Medienservice

 

 

DGE e. V - Evidenzbasierte Leitlinie zur Fettzufuhr

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Fettzufuhr und ernährungsmitbedingte Krankheiten DGE veröffentlicht 2. Version der evidenzbasierten Leitlinie

 

Wie hängt die Höhe der Zufuhr von Fett und Fettsäuren mit dem Risiko für weitverbreitete ernährungsmitbedingte Krankheiten wie Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, koronare Herzkrankheit und Krebs zusammen? Diese Frage hat eine Leitlinienkommission der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) auf Basis einer systematischen Auswertung der wissenschaftlichen Literatur beantwortet. Sie hat die evidenzbasierte Leitlinie der DGE zur Fettzufuhr überarbeitet und die aktualisierte 2. Version im Januar 2015 veröffentlicht. Die Leitlinie liefert wissenschaftlich gesicherte Informationen für alle in der Gesundheitspolitik Verantwortlichen, für Mittlerkräfte und Medien. Der Volltext der Leitlinie ist im Internet frei zugänglich unter

http://www.dge.de/wissenschaft/leitlinien/leitlinie-fett/

Die Leitlinie enthält neben der ausführlichen Darstellung der den Bewertungen zugrunde liegenden wissenschaftlichen Studien auch die Beschreibung der methodischen Vorgehensweise und Hintergrundinformationen zu Risikogruppen und Wirkungsmechanismen von Fett und Fettsäuren bei den betrachteten Krankheiten. Hinweise zur Umsetzung der abgeleiteten Empfehlungen in die Praxis schließen die Leitlinie ab.

Die aktuellen Ergebnisse bestätigen im Wesentlichen die bekannten lebensmittelbezogenen Empfehlungen zur Fettzufuhr: Um das Risiko für Adipositas und Fettstoffwechselstörungen zu senken, sollte nicht zu viel Fett verzehrt werden. Denn Fett ist der Nährstoff mit der höchsten Energiedichte und trägt bei unkontrollierter Gesamtenergiezufuhr leicht zu einer zu hohen Energiezufuhr bei. Gesättigte Fettsäuren durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu ersetzen und möglichst wenig trans-Fettsäuren zuzuführen, reduziert das Risiko für Fettstoffwechselstörungen und koronare Herzkrankheiten. Für eine gesundheitsfördernde Lebensmittelauswahl bedeutet das: Weniger tierische Produkte wie Fleisch und Wurstwaren und – mit Ausnahme von Fisch – fettarme Varianten bevorzugen; pflanzliche Öle wie Raps- und Walnussöl sowie fetten Fisch verzehren; viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte essen; trans-Fettsäuren-reiche Lebensmittel wie Pommes frites und Backwaren aus Blätterteig vermeiden

 

Ernährung aktuell - Blick in die aktuelle Ausgabe

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Risikobewertung zwischen gefühlten und berechtigten Ängsten

Das Gesundheitsrisiko wird aus Verbrauchersicht oftmals anders wahrgenommen als aus Sicht der Expertinnen und Experten. Die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) ist in den letzten Jahren gefühlten und berechtigten Ängsten auf die Spur gegangen und setzt auf gezielte Information der Bevölkerung. Die Risikowahrnehmung in der Bevölkerung ist ein wesentlicher Faktor in der Vermittlung von Risikoinformationen. Die AGES hat sich in den letzten Jahren intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und sich zum Ziel gemacht, ein verstärktes Angebot an zielgruppenspezifischen Informationen zu generieren, um Bewusstsein über tatsächliche Gefahren zu schaffen und Ängste/Unsicherheiten der Konsumenten zu minimieren. Im Rahmen des Projekts Risikobarometer Umwelt und Gesundheit und des AGES Risikoatlas wurden entsprechende Erhebungen der Risikoeinschätzung der österreichischen Bevölkerung sowie österreichischer Expertinnen und Experten durchgeführt.

Eine wesentliche Erkenntnis aus den Evaluierungen ist, dass sich die Risikoeinschätzung der Bevölkerung nicht mit jener der Expertinnen und Experten deckt.

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Leitfaden Ernährungstherapie in Klinik und Praxis (LEKuP), 2019

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Immer mehr Menschen leiden an Erkrankungen wie Adipositas oder Diabetes mellitus Typ 2, die zum großen Teil durch eine unausgewogene Ernährung ausgelöst werden. Die Ernährung beeinflusst auch Erkrankungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen oder Lebensmittelunverträglichkeiten. Der ernährungsmedizinischen Versorgung kommt eine immer größere Bedeutung bei der Behandlung von Krankheiten zu.

Daher erfolgte jetzt eine grundlegende Neufassung des bisher in der Ernährungstherapie angewandten Rationalisierungsschema von 2004 durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) und die Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin e. V. (DAEM), in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM), dem Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e. V. (BDEM), der Deutschen Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG), dem Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e. V. (VDD) und dem BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE). Gemeinsam haben die Autoren es sich zum Ziel gesetzt, auf Grundlage evidenzbasierter Leitlinien einen aktuellen Leitfaden für die praktische Ernährungstherapie in Klinik und Praxis (LEKuP) zu verfassen. Der Leitfaden erscheint heute erstmals in der Aktuellen Ernährungsmedizin.

 „Im Leitfaden sind die vollwertige Ernährung nach den Empfehlungen der DGE sowie – alternativ – die mediterrane oder vegetarische Kost als Grundkostformen definiert“.

Die Empfehlungen im Leitfaden Ernährungstherapie in Klinik und Praxis richten sich an alle Verantwortlichen für die Ernährungstherapie und die Patientenverpflegung, insbesondere Ernährungsfachkräfte, Ärzte, Träger von und Führungskräfte in Krankenhäusern und Pflegeheimen, Verantwortliche in den Küchen, im Service, in der Therapie und in der Pflege. Der Leitfaden soll zudem eine Orientierung für Kostenträger im Gesundheitswesen darstellen.

Der Leitfaden kann hier abgerufen werden.

ÖGE Ernährungsforschungs-Preis 2020

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(initiiert und gestiftet von Univ.-Prof. Dr. I. Elmadfa)

Die Österreichische Gesellschaft für Ernährung, eine unabhängige Fachgesellschaft, vergibt den „Ernährungsforschungspreis – 2020“, initiiert und gestiftet vom Ehrenpräsidenten der ÖGE, Herrn Univ.-Prof. Dr. I. Elmadfa, an Nachwuchsforscher/innen aus den Bereichen der Ernährungswissenschaften: Molekulare Ernährung (MN), Public Health Nutrition (PHN) und Food Safety/Quality (FSQ).

Es werden Preise vergeben für

  • zwei Masterarbeiten aus MN, PHN, FSQ je zu € 500,-
  • eine Dissertation: Dr.rer.nat Ernährungswissenschaften zu € 1.000,-

Die/der Bewerberin/Bewerber muss Mitglied der ÖGE sein.

Eingereicht werden Masterarbeiten und Dissertationen, die den Normen der Studienprogramme an der Univ. Wien genügen und Zielen der Tätigkeit der ÖGE dienen.

Die Bewerbungen werden einer Evaluierung und Bewertung unterzogen, die Prämierung wird einmal pro Jahr anlässlich der ÖGE-Jahrestagung vorgenommen.

Einreichungsmodalitäten

Die abgeschlossene wissenschaftliche Arbeit, nicht älter als ein Jahr, wird bei Masterarbeiten in deutscher oder englischer Sprache, bei Dissertationen ausschließlich in englischer Sprache in elektronischer Form (per E-Mail oder auf dem Postweg auf USB-Stick) eingereicht. Erwartet werden auch ein Lebenslauf, die Bescheinigung einer positiven Beurteilung der Arbeit und gegebenenfalls erfolgte relevante Publikationen.

Einreichfrist

Übermitteln Sie sämtliche Unterlagen bis 30. August 2020 an die ÖGE-Geschäftsstelle unter dem Titel „Ernährungsforschungspreis“ an

Österreichische Gesellschaft für Ernährung
C/O AGES Bürotrakt WH
Spargelfeldstraße 191
1220 Wien
Tel: +43/1/714 71 93
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

REVAN-Empfehlungen für 1-3 jährige Kinder

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Aktuelle Ernährungsempfehlungen für ein- bis dreijährige Kinder

Im Rahmen des Programms „Richtig essen von Anfang an!“ wurden Ernährungsempfehlungen für ein- bis dreijährige Kinder erstellt, als Maßnahme des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) finanziert durch die Vorsorgemittel der Bundesgesundheitsagentur. Der Entwurf wurde einem breiten Konsultationsprozess unterworfen. Die vorliegende Empfehlung wurde von der Nationalen Ernährungskommission am 9. September 2014 verabschiedet.

Ziel der Erarbeitung und Implementierung von Ernährungsempfehlungen für ein- bis dreijährige Kinder ist die Förderung der Gesundheit, da sich ein gesunder Start ins Leben positiv bis ins Erwachsenenalter auswirkt.

Akkordierte nationale Ernährungsempfehlungen leisten einen Beitrag für eine klare und strukturierte Ernährungskommunikation. Kleinkinder brauchen auf ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnittene Empfehlungen. Die Zeit zwischen dem zweiten und fünften Lebensjahr und der Grad der Änderungen der Ernährung richten sich flexibel nach der Entwicklungsstufe. Die Entwicklungsprozesse (u. a. die motorischen Fähigkeiten) sind von Kind zu Kind unterschiedlich und verlaufen mit hoher individueller Variabilität.

Wissenschaftliche Hintergrundinformationen zu den Empfehlungen sind im Basisliteraturbericht zur Ernährung von ein- bis dreijährigen Kindern zusammengefasst. Die Portionsgrößen einzelner Lebensmittel sind in dem Dokument "Praktische Umsetzung der Portionsgrößen zu den lebensmittelbasierten Empfehlungen für Ein- bis Dreijährige" anschaulich dargestellt.

Ernährungsempfehlungen für ein- bis dreijährige Kinder (725,60 kB)

Die Ernährungsempfehlungen für Kinder im Alter von ein bis drei Jahren basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und sollen einen Beitrag für klare und strukturierte Ernährungskommunikation leisten. Die Empfehlungen wurden gemeinsam mit ExpertInnen im Bereich Kindergesundheit und Ernährung erarbeitet und richten sich an Gesundheitsprofessionisten.

Basisliteraturbericht - Ernährung für ein- bis dreijährige Kinder (1,81 MB)

Bei dem vorliegenden Basisliteraturbericht handelt es sich um eine umfassende Darstellung der aktuellen Literatur. Dieser dient als Grundlage für die Erstellung akkordierter Empfehlungen und für die Ableitung von praxisorientierten, leicht verständlichen Empfehlungen für Eltern, die vor allem auf lebensmittelbasierten Empfehlungen aufgebaut sind.

Praktische Umsetzung der Portionsgrößen (2,32 MB)

Anschauliche Darstellung der Portionsgrößen einzelner Lebensmittel.

Therapie & Prävention der Adipositas im Kindes und Jugendalter - S3-Leitlinie (Version 2019)

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Zielorientierung der Leitlinie

Die hohe Prävalenz und Inzidenz der Adipositas im Kindes- und Jugendalter verlangenverstärkte Bemühungen um die Optimierung der Versorgung von Patienten mit Adipositas. Ziele der vorliegenden evidenzbasierten Leitlinie zur Therapie und Prävention der Adipositas im Kindes- und Jugendalter sind,

  • das Bewusstsein für das Gesundheitsproblem Adipositas zu stärken,
  • Therapeuten und Patienten eine orientierende Hilfe zu geben und
  • Informationen und Empfehlungen zur Therapie und Prävention der Adipositas für alle im Gesundheitswesen sowie in der Gesundheitspolitik tätigen Personen bereitzustellen.

Die Leitlinie soll dazu beitragen, eine angemessene Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Eine weitere Aufgabe der Leitlinie ist, den Patientinnen und Patienten mit Übergewicht bzw. Adipositas angemessene, wissenschaftlich begründete und aktuelle Maßnahmen in der Prävention und Therapie anzubieten. Dadurch sollen die Morbidität und Mortalität von Patientinnen und Patienten mit Übergewicht und Adipositas gesenkt und die Lebensqualitäterhöht werden.

Anwender

Die Leitlinie richtet sich an Ernährungsmediziner, Kinder- und Jugendmediziner, Kinder- und Jugendpsychiater, Kinderendokrinologen und -diabetologen, Rehabilitationswissenschaftler, Ärzte für Sozial- und Jugendmedizin, Sportmediziner, FÄ für Adipositaschirurgie und Patienten/Betroffene und deren Eltern.

Sie dient zur Information für übergeordnete Organisationen wie z.B. Krankenkassen, Rentenversicherung, Sozialrichter, Einrichtungender ärztlichen Selbstverwaltung und die interessierte Fachöffentlichkeit.

Herausgeber

 
Federführende Fachgesellschaften waren die Deutsche Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG) und die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ), beteiligt waren auch weitere AWMF-Gesellschaften sowie Fachgesellschaften und Institutionen, darunter die Deutsche Gesellschaft für Ernährung.

 

Leitlinienkoordination

Prof. Dr. Martin Wabitsch, Sektion Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie
Interdisziplinäre Adipositasambulanz
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Ulm

 

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