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Rooibos–Tee (Rotbusch–Tee, Massai–Tee)

Botanik - Herstellung - Inhaltsstoffe - Wirkungen

Was ist Rooibos-Tee?

Aspalathus Linearis, der Rohstoff des so genannten südafrikanischen Nationalgetränks, gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).
Die Gattung der Aspalathus umfasst 200 verschiedene Arten, wobei Linearis die einzige ist, die getrunken werden kann. Der ca. ein Meter hohe Busch hat rutenartige Zweige, an denen sich dünne Äste mit kiefernadelartigen, grünen Blättern befinden. Die Blütezeit ist im Oktober, geerntet werden kann frühestens nach 18 Monaten.
Der Tee wird aus den nadelförmigen Blättern und den Zweigspitzen hergestellt. Diese werden klein geschnitten, übereinander geschichtet, bewässert und 8 - 24 Stunden fermentiert, wobei sich die grünen Blätter rotbraun färben. Anschließend wird der Rooibush - Tee getrocknet und über Dampf pasteurisiert, um unerwünschte Keime zu zerstören. Im Handel werden jedoch auch unfermentierte Sorten angeboten.

Rooibush - Tee ist koffeinfrei, enthält nur in geringen Mengen Gerbstoffe und hat viele wertvolle Inhaltsstoffe wie Eisen, Calcium, Magnesium, Kalium, Mangan und Kupfer in Form von Phosphaten, Sulfaten und Fluoriden. In Spuren kann auch Vitamin C nachgewiesen werden.

Dem Tee werden folgende Wirkungen nachgesagt, die jedoch nicht auf wissenschaftlichen Grundlagen basieren:

  • Wirkung gegen Schlaflosigkeit, Akne, Rheuma und allergische Reaktionen
  • antioxidativ, entzündungshemmend, antiviral, antikarzinogen

© ÖGE

 

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