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Ernährungspyramide

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Seit der Gewerbeordnungsnovelle 2002 ist die Ernährungsberatung ein gebundenes Gewerbe, das ausschließlich ErnährungswissenschafterInnen und Diaetologen ausüben dürfen, wobei eine Unterscheidung zwischen medizinischem und nicht medizinischem Bereich vorgenommen wird.
Der medizinische Bereich (Behandlung und Therapie) ist Ärzten und Diaetologen vorbehalten, das heißt die Ernährungsberatung kranker oder krankheitsverdächtiger Personen darf in Österreich nach § 2 Abs. 4 des MTD-Gesetzes nur von diesen Berufsgruppen durch geführt werden bzw. nach dem Ärztegesetz von Ärzten nur an die dafür vorgesehenen Berufsgruppen delegiert werden.
Der nicht medizinische Bereich (Ernährung des gesunden Menschen, Primärprävention) ist auch für ErnährungswissenschafterInnen offen, das heißt diese dürfen ausschließlich gesunde Personen beraten.
Vorträge/Workshops können von beiden Berufsgruppen zu allen Themengebieten abgehalten werden.
Die Ernährungsberatung ist in das Gewerbe "Lebens- und Sozialberatung" als Teilgewerbe integriert, der Gewerbeschein lautet "Lebens- und Sozialberatung, eingeschränkt auf Ernährungsberatung".

Die rechtlichen Grundlagen finden Sie unter folgenden Links:

Bundesgesetz für die Medizinisch-technischen Dienste
(Bitte geben Sie als Kurztitel "MTD-Gesetz" ein.)

Gewerbeordnungsnovelle
(Bitte geben Sie als Kurztitel "Gewerbeordnung 1994" ein.)


Weitere Informationen erhalten Sie auch bei den Berufsverbänden:

Verband der Ernährungswissenschafter Österreichs
Verband der Diaetologen Österreichs

7 Stufen zur Gesundheit –
die Österreichische Ernährungspyramide

Näheres zu den lebensmittelbasierten Empfehlungen finden Sie hier und unter www.bmg.gv.at